Sam Becketts psychodelisches Quadrat.

Gestörtes absurdes Theater. Heute im Blockseminar “Theatermetaphern” behandelt: Schriftsteller und Nobelpreisträger fĂĽr Literatur Samuel Beckett‘s Theorie, dass das Leben lediglich Schein und bloĂźes Warten auf den Tod ist.

Wie ihr seht gibt es bei “Quadrat I + II” (1981) nur einen Ausweg, nämlich den freien Tod, sprich den Abgang von der kleinen BĂĽhne. Meine Seminarleiterin hat sich das herumirren der Darsteller auf der viereckigen BĂĽhne bei einer abgeänderten NeuauffĂĽhrung des StĂĽcks tatsächlich eine halbe Stunde lang bis zum bitteren Ende gegeben. Respekt, ich wär schon nach 10 min durchgedreht und vermutlich völlig verstört geflohen.

Auch ziemlich deprimierend, sinnentleerend und dĂĽster ist Beckett’s wohl bekanntestes Werk “Warten auf Godot” (1952). Hier 9 Minuten lang zu begutachten.




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