Elektronische Liebe.

, 10. Oktober 2009lifestyle
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Esoom’s zutreffendes Resümee über soziale Netzwerke, das ich komplett übernehme:

»Hallo, darf ich deinen Namen erfahren, damit ich dich auf Facebook, StudiVZ und Xing stalken kann? Dann schreibe ich dich möglichst cool und smalltalkig an, du antwortest mir und wir schreiben uns diverse Direktnachrichten. Dann tauschen wir ICQ Nummern, behandeln in unseren allabendlichen Chats wichtige und immer leicht anzügliche Themen, ich erwähne mehrfach, dass ich sowohl deine Lieblingsbands, die ich vorher auf Last.fm herausgefunden habe, gut finde. Außerdem habe ich natürlich auch alles von deinem Lieblingsautor gelesen. Oder zumindest die Zusammenfassungen auf Wikipedia, damit ich so tun kann. Wir beschließen nach anderthalb Wochen uns doch mal in diesem kleinen Café in unserem Lieblingsstadtteil (der gleiche! Was für ein Zufall!) zu treffen. Nach dem Treffen gibt es noch eines, ein weiteres, ein DVD-Abend, erstes herumgeknutsche, an einem anderen Abend Sex. Dann Beziehung, erst cool, dann nervig, dann Trennung. Dann schreibst du mir auf meine Facebook-Pinnwand wie ätzend ich bin. Dann sprechen wir nie wieder ein Wort miteinander. Na?«