re:publica Tag 3 in Kürze (ft. Emser)

, 18. April 2010stories

Verschlafen. Dadurch Götz Werner verpasst. Aber pünktlich zum Emser im Blauen Salon eingetroffen. Und eins muss ich zugeben: Der MC Winkel ist von seiner Art her genau so, wie man ihn sich aus den Vlogs vorstellt. Ein feiner Selbstdarsteller. Lockere, super sympathisch und offene Type. Marke „Faulancer“. Und darum ging’s auch in seinem lässigen Best-Of Holsten MC Vortrag.

Nach der Mittagspause, in der ich grünes Bier getrunken habe (Berliner Weisse mit Waldmeister, Hell No!), wurde mir bei „Medien hacken – im Herz der Bestie“ die Wirkung von Guerilla Attacken auf die Medien nähergebracht. Interessantes Thema, inhaltlich informativ und ordentlich vorgetragen.

Felix Schwenzel von wirres.net hat perfekt in den Quatsch Comedy Club gepasst: Seine Session „Warum das Internet scheiße ist“ kam aufgrund des trockenen Humors bei mir super an.

Den Preis für den trashigsten Beitrag auf der re:publica geht wohl und übel an Elle Midkips mit „Internetmeme und und Traditionen des digitalen Lebensraumes“. Es gab keine Memes, dafür verschrobene und verwirrende soziologische Thesen über Mönche, Captain Picard und . Das über die Buhne hopsen à La Mario Barth hat’s nicht besser gemacht. Die werte Dame hätte einfach den Trololo-Song anstimmen sollen, wäre interessanter gewesen. Von Lolcats ganz zu schweigen.

Kalkscheune. Abschlussveranstaltung. Der live Skype-Chat mit Twitter Mitgründer Biz Stone fiel ins Wasser, dafür nettes Leinwand chatten mit seiner Sekretärin und zur Zeitüberbrückung „Bohemian Rhapsody“ Karaoke des versammelten Publikums. Herrlich nerdig und ein der re:publica 2010 würdiger Abschied:

(Danke an Gilly für den Mitschnitt, bei dem man bestens zu hören bekommt, auf welche treffsicher schräge Art und Weise Nilzenburger die Töne trifft. Weitere Karaoke Aufnahmen hier.)

Ein kleines Roundup der rp10 inklusive der alkoholreichen Abschlussfeier folgt morgen, genauso wie einige Schnapper vom Berliner Hauptbahnhof.