Ein Hass-Beitrag über öffentliche Verkehrsmittel.

, 7. Mai 2010stories
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– Foto am Bahnhof „Wiesbaden-Ost“ in Biebrich entstanden –

Ich hasse es, auf öffentliche Verkehrsmittel der Stadt/des Bundeslandes angewiesen zu sein. Ich hasse nicht die Transportmittel ansich, sondern alle Umstände und die Umwelt drumherum!

Verspätungen und Ausfälle

Denn wenn man es besonders eilig hat, dann wollen Bus und Bahn einfach nicht beikommen, weil sich entweder irgendwelche Idioten in feinster Suizid-Manier auf die Gleise geschmissen haben, wieder mal gestreikt wird oder einfach alte Menschen gefühlte 10 Minuten brauchen bis sie ihr Portemonee ausgepackt, das Kleingeld gezählt und bezahlt haben.

Müffelnde Menschen

Das Thema ist mindestens zwei Hasspunkte wert: Wieso zum Teufel glauben die Menschen, die in den überfüllten Bussen mitfahren, nicht duschen oder ein Deo benutzen zu müssen? Die Dusche aus der Dose ist ja wohl das Mindestmaß an Resepkt gegenüber den anderen Insassen. Aber! Es gibt auch das krasse Gegenteil in Form von Tussis, denen man an der überschminkten Fresse direkt schon ansieht, dass sie gerade ein Bad im Douglas genommen haben. Ekelhaft.

Die Jugend von heute

Herumgröhlen wie die letzten Urzeitmenschen, scheisse bauen, sich betrinken – alles völlig in Ordnung und haben wir früher alle gemacht. Oder tun es auch heute noch. Aber penetrant verzerrte Musik über Handy Lautsprecher laufen zu lassen, das grenzt an Belästigung, betäubt meine musikalisch fein gepolten Ohren und tötet meistens auch noch die restlich verbliebenen Gehirnzellen ab.

Die Marktschreier

Wo wir doch gerade bei Handys waren: Man kann die Teile ja noch für etwas anderes ausser Musik abspielen benutzen, nämlich zum Telefonieren. Glaubt mir Leute, ich will nicht wissen, was ihr für Attentate plant, mit wem ihr gestern Nacht rumgevögelt habt oder was es gleich zu Essen von Mutti daheim gibt! Also einfach mal eine gepflegte Lautstärke für eure intimen Gespräche auswählen und nicht wie die Wurst- oder Fischverkäufer von den Märkten durch die Gegend brüllen.

Alles in allem bin ich froh und überglücklich, dass es nur sehr selten vorkommt, wirklich auf diese öffentlichen Verkehrswege angewiesen zu sein. Eigene Mobilität sei Dank.

Dies war ein Beitrag aus der Rubrik: Alltägliche Lebenserfuckung.