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Zum Tag der deutschen Einheit: Harris – “Nur ein Augenblick” Posted on Oktober 3rd, 2010 by

Verdammt ehrlicher Text von Harris, indem ganz viel Wahrheit steckt. “Nur ein Augenblick”, die dritte Video Auskopplung aus dem Album “Der Mann im Haus”.

Category music  Tags



Comments

  1. ichgehschlafen

    Find ich mies und ich meine nicht seine Art zu rappen.

    Harris katapultiert sich damit ganz schnell in die Ecke der Quoten-Kanaken (so wie Ayaan Hirsi Ali die Quoten-Muslima ist), die von der Mehrheitsgesellschaft als “Aber guck domma, Harris sagt auch das…. und der ist auch Schwarzer” und trotzdem (und das ist der Punkt!) als Nicht-Deutscher angesehen wird. Und dass er jetzt – wo das ganze Land über Sarrazin palavert – sich quasi gegen die Ausländer positioniert (nichts anderes macht er mit diesem Song), sagt so gut wie alles.

    Wenn es nach Harris geht, zumindest nach seiner Logik, dürfte es keine türkischen Antifa-Mitglieder geben (die sind nämlich automatisch gegen Nationalstaaten). Dass man von Kanaken in Deutschland eine Entscheidung erwartet (bist du für oder gegen Deutschland? Entscheide jetzt!) und dieser Erwartung nachgekommen wird, das ist das eigentliche Problem. Normalerweise versteht es sich von selbst, dass die Menschen, die hier leben, mit dem Land nicht auf Kriegsfuß stehen. Und rate mal, die meisten, die hier leben, sind hier auch seit Jahr(zehnt)en angekommen. In dem Song aber kommt es so rüber, als ob die Ausländer ausschließlich anti-Deutsch eingestellt sind und Harris jetzt der Vorreiter einer neuen Denkweise ist.

    Finde den Track deswegen hart lächerlich.

  2. Wieso nur kritisieren die Menschen in Deutschland überhaupt eine Meinungsäußerung und dann auf eine solche verallgemeinernde, unfair diskreditierende Art und Weise.
    Punkt eins:
    Eine Meinung -egal wie behämmert oder objektiv falsch sie ist- sollte ausgesprochen werden dürfen. Der Verstand jedes einzelnen und die prägende freie Presselandschaft in unserem demokratischen Land überprüfen dann die Richtig- und Wichtigkeit dieser Aussage was wiederum zu Recht einen Auswirkung auf den Ruf des Urhebers hat.
    Wenn jemand behauptet, der Himmel sei rotgelb-gepunktet, wird seine Aussage geprüft und vollkommen ligitim für falsch erklärt, daraufhin sinkt seine Glaubwürdigkeit (mal abgesehen von einer Behinderung).
    Punkt zwei:
    Es ist meiner Meinung nach erschreckend, wie die Aussageabsicht der Akteure bei diesem in Deutschland extrem heiklen Thema verzerrt wird:
    Harris fordert, dass die integrationsunwilligen Migranten in Deutschland, die sich mit Deutschland nicht indentifizieren können, das Land verlassen.
    Er spricht nie von einer Größenordnung dieser Gruppe von Menschen oder bezieht diese Aussage gar auf alle Menschen mit Migrationshintergrund. Ganz im Gegenteil:
    Er charakterisiert diese Gruppe von Menschen nur ziemlich spezifisch.
    Die Kritiker vermuten, die Bevölkerung könnte diese Meinung falsch verstehen. Quatsch!
    Die Deutschen sind keine Gartennazis, sondern ein tolerantes Volk (mal abgesehen von der rechten Szene). Hier können die meisten solche Äußerungen einschätzen und beziehen diese dann nur auf eine kleine Gruppe völlig diffrenziert von allen Migranten.
    Auch fühlen sich die Menschen in eigenen Erfahrungen bestätigt und greifen nicht in die verstaubte Vorurteilskiste ,um eine ganze, Ihnen unbekannte distanzierte ethnische Gruppe zu verurteilen.
    Ich selber habe in meiner Fußballmannschaft viele türkische und arabische Freunde, allesamt Beispiele für gelungene Integration, temperamentvoll, aber sympathisch und freundlich. Dennoch kenne ich aus eigener Erfahrung zu Hauf das komplette Gegenteil (vom Bolzplatz, aus der Nachbarschaft, aus der Stadt etc.).
    Ihn als geldgeil und Trittbrettfahrer zu beschipfen ist im Übrigen auch vermessen.
    Konstruktive Kritik verbessert immer mehr als sie zerstört.

  3. ichgehschlafen

    Ich finde nicht, dass Du auch nur ansatzweise auf meine Kritik eingegangen bist.

    1.) Ich habe Harris nicht das Wort verboten. Soll er sagen, was er will. Ich habe, im Gegenteil, meine Meinung geäußert.

    2.) Was Du in Harris’ Aussagen liest, ist etwas, das ich nicht sehen kann. Aber darauf bist Du wie gesagt nicht eingegangen.

    3.) Genau JETZT rein zufällig auf eine “Minderheit” einzugehen, also das, was Du ihm als positiven Diskussionsbeitrag attestierst, ist in meinen Augen Heuchelei. Ich hätte da mehr Reflektion von Harris erwartet.

  4. Was ich ausdrücken wollte (falls ich mich unklar ausgedrückt habe):

    Zu 1.) Du kritisierst in deinem Kommentar nicht seine Meinung detailliert oder seine Logik bzw. seine Argumentationsweise, sondern dass er sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt überhaupt positioniert. Nicht das Wie? ,sondern das Was? ist entscheidend.
    Außerdem verallgemeinerst du und unterstellst:

    Zitat: “Und dass er JETZT – wo das ganze Land über Sarrazin palavert – sich quasi gegen die AUSLÄNDER positioniert (nichts anderes macht er mit diesem Song), SAGT SO GUT WIE ALLES.”

    Zu 2.) Könntest du diese Kritik konkretisieren. Ich verstehe nicht, was du meinst.

    Zu 3.) Das Wort Minderheit ist in der deutschen Opfergesellschaft oft gleichbedeutend mit einer Kritikimmunität. Eine Gruppe von Menschen soll vor dem demokratischen Hammer, dem reinen Mehrheitsentscheid, und folgender Unterpriviligierung und Diskriminierung geschützt werden. Versteh mich bitte nicht falsch, diesen Ansatz halte ich für sehr wichtig, er darf nur nicht missbraucht werden. Egal, ob jemand einer sozialen Minderheit oder Mehrheit angehört, er muss auf Gestzesgrundlage kritikfähig sein. Außerdem gehört jeder bezüglich seiner Integration einer großen Mehrheit an: Der der deutschen Staatsbürger. Unabhängig von seinem ethnischen oder sozialen Hintergrund sollte von einem deutschen Staatsbürger erwartet werden dürfen, dass er sich grundsätzlich an die Leitkultur (z.B. Sprache) anpasst. Sollte eine in Deutschland geborene Familie nur noch französisch sprechen und sich dementsprechend verhalten, würde ich Ihnen auch nahelegen, das Land zu verlassen. Was hält einen in einem Land, wenn nicht eine tiefe auch kulturelle Gesinnungsverbundenheit ? Die Herkunft ist doch nicht ausschlaggebend, die Grundrechte gelten doch ausdrücklich auch für alle und nicht nur für Deutsche in Deutschland. Ich persönlich bin nicht gegen Ausländer, sondern gegen integrationsunwillige deutsche Staatsbürger. Dies sind nur meist Migranten (selbstverständlich nicht nur und auch nicht mehrheitlich) , weil Einheimische in die tradierte deutsche Leitkultur hineinegeboren werden.
    Eine Meinung, egal welcher Positionierung, zu einem AKTUELLEN Thema zeitnah zu äußern (“JETZT”), halte ich für legitim.

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