Rdio, Simfy, Juke oder wie die Konkurrenten alle heissen, können jetzt dann wohl einpacken: In den letzten Monaten drehte sich in der Netzkultur zwar alles um Musik Streaming-Dienste, aber vor allem den forcierten und lang ersehnten Start des derzeitigen Klassenprimus Spotify in Deutschland. Egal wo man hinsurfte, der schwedische Riese mit seiner gigantischen Auswahl an über 16Mio. Songs bestimmte, im Gegensatz zu den bereits im Markt platzierten Anbietern, die Schlagzeilen. Spotify ist seit heute online, bedankt sich bei der Konkurrenz für Einführung und Sensibilisierung der Dienste in Deutschland und das Warmhalten der Spitzenposition.

Ich bin mir sicher, dass Spotify in kürzester Zeit auch bei uns zum Platzhirsch reifen wird und sehe dennoch einen Mitbewerber, der meiner Meinung nach im Auge behalten werden sollte: WiMP, die Nr. 1 in Norwegen. Quasi das “Gallierdorf” zwischen den übermächtigen “Römern”. Nach einigen Test-Tagen der Beta-Version sind mir tatsächlich Vorteile aufgefallen, die evtl. für WiMP ausschlaggebend sein könnten, wie z.B.: Redaktionelle Inhalte durch ein deutsches Musikexpertenteam, Empfehlungen und Links zu Kritiken aus bekannten Musik Magazinen wie dem Rolling Stone oder Seiten wie pitchfork.com. Getreu dem Motto Qualität statt Quantität.

Den Kostenvergleich lasse ich jetzt mal ausser Acht, da sich preislich alle Streaming-Anbieter im gleichen Segment bewegen. Auch die Facebook Integration wird sich kaum unterscheiden. Ob das Alles für eine erfolgreiche Ko-Existenz neben Spotify (oder gar Ablösung) reicht, wird sich zeigen. Spätestens dann, wenn WiMP offiziell gelauncht wird. Das Datum ist noch offen.

Nur mal so am Rande: Und wer schenkt mir jetzt schnell mal einen Spotify Premium-Account?

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