Ok, das Video “David after Dentist” ist seit heute dank Pro7 Newstime nicht mehr nur in der Bloggerszene bekannt wie ein bunter Hund. Und auch die ganzen (mehr schlechten als rechten) Mashups verbreiten sich wie Lauffeuer. Aber der hier muss einfach sein:
Scherben bringen ja bekanntlich GlĂŒck. Und beim Bier Flaschen Domino sind definitiv einige Flaschen zu Bruch gegangen. Ganz zu Schweigen von dem guten Pfand.
Eigentlich ist das echt mal voll die assi Aktion vom Vadder, den armen kleinen 8-jĂ€hrigen Sohnemann kurz nach dem Zahnarztbesuch zu filmen. Aber fĂŒr uns neutralen Beobachter ist der noch halb druffevoll gedröhnte narkotisierte David herrlich anzusehen.
Im wahrsten Sinne des Wortes: Diese wahnsinnigen Mexikaner feiern irgendwas, indem sie mit riesigen Hammern auf irgendwelche im Sand verbuddelten Mini-Bomben einschlagen und diese dadurch irgendwie in die Luft jagen. Ein ErklÀrungsversuch:
OK, so the reasons for doing so may be a little vague, but in any case, theyâre exploding âartisanalâ explosives of a potassium chloride and sulphur base with big hammers. Apparently 17 people had minor wounds seen to by medics in 2007, and 50 in 2008, mostly due to being hit by explosive fragments, etc. Thatâs not so bad given that there are 10-20 thousand people that come for the celebration. There are actually authorities supervising everything thatâs going on.
Den letzten Typen hauts aber mal so richtig krass aus den Latschen.
Zwar paar JĂ€hrchen alt, aber kannte ich noch nicht: Der coole Animationskurzfilm “Saturday Afternoon Fever” des Studenten Jeremy Brown von der Vancouver Film School, in dem ein greisiger Kauz auf den bombigen “Old Man Jazz” Sound abzappelt.
Gestörtes absurdes Theater. Heute im Blockseminar “Theatermetaphern” behandelt: Schriftsteller und NobelpreistrĂ€ger fĂŒr Literatur Samuel Beckett‘s Theorie, dass das Leben lediglich Schein und bloĂes Warten auf den Tod ist.
Wie ihr seht gibt es bei “Quadrat I + II” (1981) nur einen Ausweg, nĂ€mlich den freien Tod, sprich den Abgang von der kleinen BĂŒhne. Meine Seminarleiterin hat sich das herumirren der Darsteller auf der viereckigen BĂŒhne bei einer abgeĂ€nderten NeuauffĂŒhrung des StĂŒcks tatsĂ€chlich eine halbe Stunde lang bis zum bitteren Ende gegeben. Respekt, ich wĂ€r schon nach 10 min durchgedreht und vermutlich völlig verstört geflohen.
Auch ziemlich deprimierend, sinnentleerend und dĂŒster ist Beckett’s wohl bekanntestes Werk “Warten auf Godot” (1952). Hier 9 Minuten lang zu begutachten.