10MaiMeine 5 Cent fĂĽr 2010-05-10 ft. Disney’s Modewelt!0

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22MarWenn ich mich kurz vorstellen darf3

Jetzt, wo sich der Thang erstmal gepflegt in die USofA verzogen und uns, der Cremé-de-la-Cremé der deutschen Blogosphäre (höre ich da jemanden husten?), seinen Blog überlassen hat, möchte ich natürlich auch direkt die Gelegenheit nutzen, um mich erstmal vor zu stellen, bevor ich hier bloggermäßig los lege.
Manche von euch kennen vielleicht schon mein eigenes Blog, das ich gern und fleissig mit allerlei Krimskrams fülle, den ich in den Weiten des Interwebs entdecke und nach absolut subjektiven Maßstäben filtere. Qualität spielt bei mir natürlich eine große Rolle, sollte an dieser Stelle aber auch nicht zu wörtlich genommen werden, da sich meine Interessen eher auf Horrorzeug, Comics, Sci-Fi und all den anderen Kram beschränken, für den man auf dem Schulhof eigentlich eher müde belächelt wurde und wird.

Jedenfalls, um mal kurz etwas zu meiner Person los zu werden, wurde ich in Berlins SpeckgĂĽrtel geboren, lebe nun aber schon einige Jahre in der grĂĽnen Lunge der Stadt (Neukölln) und kann euch sagen, dass alles, was ihr ĂĽber diesen Bezirk wisst oder in den Medien hört, nichs weiter als Schwachsinn ist.  Irgendwann sprach mal jemand, ich glaube das war zur WM 2006, von einer No-Go-Area, was natĂĽrlich kompletter Unsinn ist. Okay, manchmal ist es vielleicht eher eine “You-Better-Run”-Area – das aber auch nur, wenn man sich beeilen muss, um einen Bus zu erwischen, weil die Fahrer sich vehement gegen die Einhaltung der Fahrpläne zu sträuben scheinen.
Ansonsten mache ich gerade, nach einem kurzen, dafĂĽr aber wenig erfolgreichen Ausflug an eine Hochschule, eine Ausbildung zum Fachinformatiker fĂĽr Anwendungsentwicklung, was im Groben bedeutet, dass ich dafĂĽr sorgen kann, dass PCs tatsächlich das machen, was sie machen sollen – oder eben, dass ich erklären kann, warum sie es nicht tun.

Jetzt bat Thang unter anderen mich, ihn hier während seines Trips zu vertreten und diesem Ruf komme ich natĂĽrlich mehr als gern nach. Und weil Thang eben auch ein alter Blogbuddy ist (sagt man das so? Oder ĂĽberhaupt?) habe ich mir da auch etwas besonderes ausgedacht: Ich möchte euch nämlich gern eine Subkultur näherbringen, die ihr so vielleicht noch gar nicht kennt, mir aber ganz besonders zusagt – nämlich Psychobilly – wobei ich mich da hauptsächlich auf den musikalischen Part beschränken möchte.

Ich werde euch also jeden Tag (soweit ich das schaffe) ein schniekes Psychobilly-Musikvideo präsentieren, wohingegen ich mich da aber lieber auf die modernen Bands konzentriere, da die alten (wie The Meteors, Batmobile oder Nekromantix) zwar wahre Klassiker der Szene sind, aber hier vielleicht auch ein bisschen zu abschreckend wirken könnten, weil das ganze dann doch zu sehr in Richtung Punk geht (wo ja quasi auch die Wurzeln liegen).

So, ich hoffe mal, dass das alles so klappt, wie ich es mir vorstelle und dass wir hier gemeinsam eine Menge SpaĂź haben. Wenn nicht, mĂĽssen die anderen beidenVertreter eben die Kastanien aus dem Feuer holen.

- Marco schreibt eigentlich bei www.mindsdelight.de und ist vom 22.03. – 29.03. Urlaubsvertretung auf electru.de -

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03MarMeine 5 Cent fĂĽr 2010-03-030

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22Jan“TGIF” und warum es mich nicht juckt!3

Die meisten Leute bedanken sich heute artig beim Herrn mit einem “Thank God It’s Friday” fĂĽr das Wochenende, doch jeden Freitag beginnt fĂĽr mich die gleiche Leidenstour mit unzähligen Telefonaten und Sms: Was starten wir heute? Was geht morgen? Wie, wo entern wir die Party? In welchen Clubs läuft welches Programm?

Die Fragen ähneln sich von Woche zu Woche und irgendwie muss ich zugeben, dass es unter der Woche mittlerweile so verdammt gute Alternativen in Mainz und Wiesbaden gibt, dass ich auch getrost auf das Wochenende verzichten und es wirklich zum Erholen nutzen könnte (was ich natürlich nicht tue).

Um mal ein paar wenige Bleistifte zu nennen, was an Wochentagen so los ist:

Montag ganz neu entdeckt: Jazz im Palms Club in Mainz. Open Stage fĂĽr Musiker, die sich einfach mal frei entfalten möchten und zeigen wollen, was sie drauf haben. Weiter geht es dienstags mit Karaoke im Irish Pub in Wiesbaden, bei dem sich betrunkene Möchtegernsänger die Klinke geben. Zum Mittwoch brauche ich nicht allzuviel sagen: DER Studentenabend in Mainz schlechthin, an dem fast alle stadtbekannten Clubs aufhaben und ihre Getränke gĂĽnstig aus dem Fenster schmeissen. Ebenfalls kaum erwähnenswert der Donnerstag, an dem unzähliche Fachschaftparties an der Mainzer Uni stattfinden. Zudem dĂĽrfen alle paar Wochen die jungen Dichter ihren Gedanken beim “Poetry Slam” im KUZ freien Lauf lassen. Und nicht zu vergessen der Kinotag.

Nichtsdestotrotz will ich euch das geheiligte Wochenende nicht vermiesen und halte es heute wie Neil Patrick Harris alias Barney Stinson.

(Mit freundlichem Dank an Franzi fĂĽr diesen Fund.)

Dies war ein Beitrag aus der Rubrik: Wie das Leben so spielt oder alltägliche Lebenserfuckung.

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29DezAfter Christmas Shopping im P&C8

Das Ergebnis bzw. die Ausbeute seht ihr hier: Review “I ♥ NYC” T-Shirt und kariertes Hemd by Peek & Cloppenburg. Platte ungegelte Frisur, dämlicher Gesichtsausdruck, absolut peinliche Posen und Selbstporträts by myself.

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23OktMeine Poetry Slam Entjungferung in Mainz0

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Nachdem ich die Jahre zuvor nur unbewusst vom Dichterwettstreit gehört habe, durfte ich nun gestern Abend meine ersten Erfahrungen in Sachen “Poetry Slam” sammeln. Das knapp 3-stĂĽndige Event fand kurz nach 8 im rappelvollen und fĂĽr mich verwunderlich auch ausverkauften Kulturzentrum (KUZ) in Mainz statt.

Studenten, Fertig-Studierte und Poeten aller Art mĂĽssen bei diesem Contest durch ihre auf 7 Minuten begrenzte BĂĽhnenperformance die Gunst der zumeist studentischen Zuschauer gewinnen, um letztendlich ewigen Ruhm, Ehre und eine Flasche Absinth abzustauben. Die Regeln dabei sind recht einfach: Erlaubt sind nur selbstgeschriebene “Gedichte”, die Freihand oder vom Papier abgelesen vorgetragen werden. Inhaltlich hingegen ist alles erlaubt von Geschichten, Reimen und intellektueller Poesie bis hin zu Comedy. Und jeder Mutige kann selbstverständlich mitmachen nach Voranmeldung.

Nun zurĂĽck zum Abend. Neben einigen unrĂĽhmlichen Auftritten, bei denen ich nach einer geschlagenen Minute schon gegen die MĂĽdigkeit ankämpfen musste, gab es doch einige spitzenmässige  Höhepunkte, wegen denen sich das Kommen und geringe Eintrittsgeld gelohnt haben. Allein dem nächste Woche in DĂĽsseldorf fĂĽr die Stadt Mainz bei den deutschen Meisterschaften im Poetry Slam in der U20 Katergorie teilnehmende Nils Fabian hat mich dermassen begeistert, fĂĽr eine Menge Spass gesorgt und zurecht gewonnen. Respekt fĂĽr den “nihilistischen” Nils. Auch die anderen beiden Finalisten wussten auf ihre unterschiedliche Art und Weise zu ĂĽberzeugen.

Ein Lob gebĂĽhrt den beiden fantastischen Moderatoren Ken Yamamoto & Jens Jekewitz, die souverän durchs Event gefĂĽhrt haben und so einige amĂĽsante SprĂĽche rausgehauen haben, wie z.B. den hier: Heutzutage sagt man nicht mehr “Opfer”, sondern “Betroffener”.

Fazit: Ein gelungener Abend mit einer fantastischen Stimmung und vielen Lachern. Das nächste mal wieder! Selber Ort, selbe Zeit (20.00Uhr), anderer Tag (19. November 2009).

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