re:publica 2010 Tag 1 in Kürze

, 15. April 2010various

Begrüßung mit anschließenden Vorworten von Peter Glaser und „die digitale Revolution“. Joa.

Danach das bisherige Highlight mit einem großartigen Jeff Jarvis und seinem Beitrag „The German paradox -privacy, publicness, and penises“. Ein vorbildlicher Vortrag von Anfang bis Ende.

„Per Anhalter durch das Enterprise 2.0“ war eher ein uninteressantes Stück Theater und weniger gelungene Werbung für den Lotus Jam Start.

Udo Vetter’s „Spielregeln für den zweiten Lebensraum“ hingegen waren einerseits informativ, andererseits dank trockenem Humor super unterhaltsam.

Zur „Feministischen Netzkultur 2.0“ tue ich es lieber Dieter Nuhr gleich und halte einfach mal die Fresse.

Danach gab es wertvolle Tipps von Sascha Pallenberg, wie man Blogs monetarisiert und 10.000€ im Monat durch Amazon Affiliate Links verdient. Nicht.

Peter Sunde’s Werbung für Flattr war ziemlich zwiespältig: Möglicherweise the Next Big Thing des Internets, eventuell aber auch zum schnellen Scheitern verurteilt. We will see.

Zu „Parallel Lines“ hab ich mich ja bereits ausgeschissen.

Melissa Grant’s „Sex and internet“ war ok. Das Ende legendär! Dank den Penissen beim Chatroulette vor dem gesammelten Publikum. Doch dazu mehr, sobald ich wieder zuhause bin.

Selbstdarstellung in Perfektion lieferte wie nicht anders zu erwarten Sascha Lobo. Auf humoristische Art und Weise. Und dennoch zuviel Blah Blah und unnötiges Gelaber, wodurch sich die nachfolgende Twitterlesung um über eine halbe Stunde verspätet hat. Aber was soll man von einem Narzisten auch anderes erwarten.

Zum Abschluss des Tages die wie bereits erwähnte Twitterlesung. Amüsant, teilweise zum totlachen, auch wenn hauptsächlich inzestuöse Tweets von befreundeten Twitterern der Veranstalter promotet wurden.

Alles in allem ein gelungener und vollbepackter erster Tag bei meiner re:publica Premiere in Berlin!