re:publica 2010 Tag 2 in Kürze

, 16. April 2010various

Dem Bier und Wein am Vorabend geschuldet, sind wir erst 14 Uhr auf der re:publica eingelaufen. Was wir dann zu hören bekommen haben, war den Tag über eher mau im Gegensatz zu den Highlights des Vortages. Genug gespoilert, kommen wir nun zur Revue des 2. Tages:

Wikileaks. Standing Ovations nach dem Vortrag von Daniel Schmitt sagt alles, oder? Falsch, denn für Blogger, die Wikileaks schon seit geraumer Zeit begleiten wurde ansich nicht wirklich viel Neues erzählt. Eine sehr gute Zusammenfassung der bisher erzielten Erfolge und den wirklich respektablen Ergebnissen, mehr aber auch wirklich nicht.

„Was an Internet in Deutschland hassenswert ist“ – ein sehr reißerischer Titel, bei dem für meinen Geschmack letztendlich zu wenig und zu sanft ge-„hatet“ wurde. Dennoch unterhaltsam.

Weiter ging’s mit Tim Wu und seinen ziemlich strangen Beitrag über „Net Neutrality and Free Speech“. Eigentlich war nicht der Beitrag strange, sondern Mr. Wu himself, der einen ziemlich bekifften Eindruck vermittelt hat. Rhetorische Pausen mitten in der Rede sehen für gewöhnlich anders aus. Thema selbst, interessant.

Ja, #unibrennt. Nicht nur in Wien. Aber dort mit Abstand beeindruckenderweise am Erfolgreichsten, was die vorgestellten Zahlen belegt haben.

Bei „Kodak – Vom Film zum Chip“ war ich nur körperlich anwesend, da ich in der Session meinen vorherigen Beitrag über Tag 1 geschrieben habe.

Tja und dann: Die heiss erwarteten Fashiongirls mit „Wenn Prada Pakete schickt“ und der nicht wirklich erstaunlichen Erkenntnis, dass wenn Frauen über Mode und nicht über Sexismus bzw. Feminismus bloggen, mehr Zuschauer anlocken. Erstaunlich hohe Schwanzrate bei dem Vortrag.

Demnächst: Tag 3.