Shit happens: Murphy’s Law

, 17. Oktober 2012stories

Wieso ich den Glauben an das Gute im Menschen verloren habe oder weshalb ich dieses Jahr nicht mehr in den Urlaub fliegen, stattdessen das gefährliche Berlin verlassen und nach Bielefeld ziehen sollte. Ok, ganz so dramatisch wie in der Einleitung vermutet, ist das dann auch nicht. Eine kurze Zusammenfassung der diesjährigen Urlaubsereignisse und geklauten Gegenstände:

Lissabon, Juli 2012:
– iPhone 4

Barcelona, Oktober 2012:
– Portmonee
– Personalausweis
– Kreditkarte
– EC-Karte
– 60 Euro Cash

Der mieseste Start in einen Urlaub, den man nur haben kann: Ob mein Portmonee in Barcelona gestohlen wurde oder ich es verloren habe innerhalb von 30 Minuten auf dem Weg vom Flughafen zum Hostel in der Innenstadt, only god knows. Im Hostel dann erst einmal online nach den Bankkontaktdaten gesucht, Karten telefonisch sperren lassen und die Adresse der deutschen Botschaft rausgesucht. Natürlich war Freitag Feiertag in Spanien, so dass die deutsche Botschaft geschlossen hatte und selbst an der Notfall-Hotline niemand erreichbar gewesen ist. Deswegen ab zur Polizeiwache um Anzeige gegen Unbekannt zu stellen – bei Beamten, die so gut wie kein Wort Englisch konnten. Einmal mehr bewahrheitet sich an solchen Tagen Murphy’s Law.

Am Boden zerstört oder gestresst bin ich nicht, denn trotz allem hatte ich eine gute Zeit und konnte auch ohne Personalausweis dank zuvorkommenden easyJet Servicekräften problemlos nach Berlin zurückfliegen. Abgehakt, shit happens, mir scheinbar öfters als anderen.

symbolfoto (c) myself – taken with 650d + 40mm